Beim Rollenspiel geht es immer um Kommunikation. In der Regel sprechen die Spielenden über das Geschehen oder nehmen gar die Rolle ihrer Charaktere ein. Bei Wo ist Alice? wird diese Kommunikation genutzt, um den Ereignissen des Spiels durch bewusste Regulation eine dramatische Tiefe zu geben.
Dieser Beitrag wurde von Norbert Schlüter geschrieben
Beim Rollenspiel geht es immer um Kommunikation. In der Regel sprechen die Spielenden über das Geschehen oder nehmen gar die Rolle ihrer Charaktere ein. Bei Wo ist Alice? wird diese Kommunikation genutzt, um den Ereignissen des Spiels durch bewusste Regulation eine dramatische Tiefe zu geben.
Nach einigen Abenteuern in den Bergen von Navis nähern sich die Gefährten nun dem alten Bergwerk „Knappenkuchl“. Von dort bekommen die Alben vermutlich Erze, aber warum? Zum Kampagnen-Tagebuch…
Nach einigen Abenteuern in den Bergen von Navis nähern sich die Gefährten nun dem alten Bergwerk „Knappenkuchl“. Von dort bekommen die Alben vermutlich Erze, aber warum? Zum Kampagnen-Tagebuch…
Von Markus Heitz
2016 erschien mit „Staub und Blut“ der erste Teil der Wedora-Dilogie, ein Jahr später folgte „Schatten und Tod“. Diese beiden Romane spielen in einem großen Wüstenreich, und ein solches Thema reizt mich immer. Bis vor Kurzem wusste ich allerdings gar nichts von den Büchern. Erst als ich Markus Heitz in einem Gespräch von Wedora erzählen hörte, wurde ich darauf aufmerksam und kaufte mir gleich beide Hörbücher.
Cover von audible.de
Inhalt
Liothan und Tomeija leben in e
2016 erschien mit „Staub und Blut“ der erste Teil der Wedora-Dilogie, ein Jahr später folgte „Schatten und Tod“. Diese beiden Romane spielen in einem großen Wüstenreich, und ein solches Thema reizt mich immer. Bis vor Kurzem wusste ich allerdings gar nichts von den Büchern. Erst als ich Markus Heitz in einem Gespräch von Wedora erzählen hörte, wurde ich darauf aufmerksam und kaufte mir gleich beide Hörbücher.
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Inhalt
Liothan und Tomeija leben in einer kleinen, beschaulichen Baronie. Er ist Holzfäller und Gelegenheitsräuber, sie die oberste Gesetzeshüterin der Baronie. Die beiden verbindet eine Freundschaft seit Kindertagen, weshalb Tomeija ihn auch vor seinem nächsten Coup warnt. Doch Liothan will nicht auf sie hören und bricht bei dem dubiosen und grausamen Kaufmann Duros ein.
Dann geht alles schief. Duros erwischt ihn, und auch Tomeija kommt hinzu. Die beiden Freunde entdecken, dass der Kaufmann ein Hexer ist, und stellen sich gemeinsam gegen ihn. Doch Duros ist zu mächtig. Nur weil sie ihn schwer verletzen, tötet er sie nicht, sondern schickt sie versehentlich in eine andere Welt: in die Wüste rund um die einzigartige Stadt Wedora.
Dort müssen sich die beiden ein neues Leben aufbauen. Tomeija entdeckt ihre Verbindung zum Totengott und wird Novizin. Liothan entwickelt ein magisches Talent und wird Zauberer. Beide vergessen jedoch ihre Heimat nicht und suchen nach einem Weg, dorthin zurückzukehren. Gleichzeitig können sie sich auch nicht von ihrer wahren Natur lösen. So ist Tomeija schon bald wieder auf Verbrecherjagd, während Liothan sich einer Gruppe von Rebellen anschließt.
Fazit
Ich würde die Bücher als typische Heitz-Romane bezeichnen. Stilistisch erinnern sie stark an „Die Zwerge“, auch wenn ich sie stellenweise etwas langatmig fand.
Die Charaktere und ihre Entwicklung sind wieder einmal sehr gelungen. Vor allem das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das Wüstenthema hat mich nicht enttäuscht, und auch das gesamte Worldbuilding fand ich sehr interessant.
Uwe Teschner hat beide Bücher einwandfrei gelesen.
Ich kann die Dilogie allen Fantasyfans empfehlen, die kein besonders schnelles Erzähltempo benötigen.