Das Schiff der verlorenen Kinder (Boris Koch) – Hoffnung inmitten der Grausamkeit (Rezension)
Nachdem bereits 2021 der erste Band der gleichnamigen Comicreihe erschien, legt Boris Koch mit Das Schiff der verlorenen Kinder seine Geschichte nun in Romanform als Einzelband vor. Diese ungewöhnliche Reihenfolge hat sicherlich ihren Reiz, doch kann der Roman auch abseits der gezeichneten Form überzeugen?
Dieser Beitrag wurde von Jessica Albert geschrieben
Du wachst in einem Raum auf, ohne irgendeine Erinnerung daran, wer du bist. Schnell stellst du fest, dass du in einer Albtraumwelt erwacht bist, aus der es kein Entkommen gibt. Alles, was bleibt, ist zu erforschen und herauszufinden, wer du warst – und sei die Antwort darauf auch noch so unerträglich.
Ein verlassenes Spuk-Haus am Rand des Dorfes, keiner traut sich hinein und wer es tut, kehrt nicht zurück. So ähnlich könnte der Anfang eines Abenteuers in Totem lauten. Dort stellt man sich jenen Spuk-Phänomenen und versucht ihnen auf den Grund zu gehen … mit einer gehörigen Portion Horror für die Spielenden-Charaktere.