Don’t Let The Forest In (CG Drews) – Botanischer Horror (Rezension)
Lebendig gewordenen Zeichnungen bedrohen zwei Jungs, die mehr teilen, als nur eine tiefe Freundschaft zueinander. Doch kann ihre Verbindung im Angesicht der Gefahr aus dem Wald bestehen? Der Roman Don‘t Let The Forest In entführt in wunderbarer Prosa in eine Welt, in der aus Geschichten Monster werden.
Dieser Beitrag wurde von Bianca Heilmann geschrieben
Als Schauplatz für ihren neuen Zweiteiler wählt Nena Tramountani ein entlegenes griechisches Bergdorf, gehüllt in die Dunkelheit geheimnisvoller Raunächte, in denen die Erinnerungen verblassen. Dämonische Kreaturen rauben Herzen, und eine Liebe ist auf nur zwölf flüchtige Tage begrenzt, bevor die Zeit unerbittlich erneut alles verschlingt.
Eine Stadt, in der niemand lesen kann; Bewohner*innen, die von einer geheimnisvollen Frau über Handmonitore gesteuert werden, und der Waisenjunge Oboi, der seine Herkunft sucht: Ausgehend von dieser Prämisse präsentiert die finnische Autorin Veera Salmi einen phantastischen Jugendroman, der Hoffnung gibt.